ZUI und News
Mögliche Vorteile die durch den Einsatz eines Objektorientierten-Zoomable-User-Interfaces hinsichtlich Newsinhalten entstehen könnten:
- Keine starre Struktur der Inhalte -> Flexible Struktur durch Objekte die sich selbst neu organisieren, anordnen können.
- User muss nicht von der Applikation vorgebenenen Interaktionswegen folgen. Vielmehr wird durch ein ZUI das individuelle Leseverhalten des Users unterstützt.
- Personalisierung von Inhalten wird überflüssig, da durch die ‘flüssige’ Strukturierung von Inhalten persönlich interessante Objekte schnell gefunden werden können.
Fragestellungen:
- Wird durch den Einsatz eines ZUI die Navigation per Hypertext überflüssig?
- Oder können sich beide Prinzipien ergänzen?
- Wieweit macht es Sinn eine Makroansicht über alle Objekte einer Newsite zuhaben, wenn kein Text mehr gelesen werden kann? -> Semantic Zooming
Im allgemeinen kann zwischen zwei Typen des Zoomens unterschieden werden – dem geometrischen und dem semantischen Zoomen.
Geometrisches Zoomen
Beim geometrischen Zoomen wird der ausgewählte Bereich um einen bestimmten Prozentsatz vergrößert – die einzelnen Elemente werden hierbei lediglich in ihrer Größe verändert. Text, Bilder und/oder Videos bleiben erhalten.
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Semantisches Zoomen
Beim semantischen Ein- und Auszoomen werden Objekte je nach Zoomstufe ein- oder ausgeblendet oder in ihrer Darstellungsform geändert. Abhängig von der aktuellen Stufe und vom Kontext werden dynamisch alle Informationen angezeigt, die für das Verständnis eines Beitrags auf der aktuellen Zoomstufe nötig sind. Überflüssige Informationen, die nur die Übersichtlichkeit schmälern würden und auf einer anderen Ebene sinnvoller sind, werden hierbei verborgen. Die Stärken des Semantischen Zoomens liegen in der automatischen Anpassung der eingeblendeten Informationen zur jeweiligen Zoomstufe. Die Übertragung dieses Konzepts auf Online-Zeitungen würde die größtmögliche Übersichtlichkeit der Inhalte gewährleisten.